Was ist Romantasy?
Romantasy ist die Verbindung von Romance und Fantasy, bei der die Liebesgeschichte so wichtig ist wie die Magie. Das Wort setzt die beiden Genrenamen zusammen. Seit Anfang der 2020er-Jahre füllt es über BookTok die Bestsellerlisten, mit Fae-Höfen, Drachenreitern und Helden, die einige Jahrhunderte alt und sehr geduldig sind.

Was ein Buch zu Romantasy macht
Ein Fantasyroman kann eine Liebesgeschichte enthalten, ohne Romantasy zu sein. Der Prüfstein: Würde die Handlung ohne das Paar zusammenfallen? In der Romantasy biegen sich Krieg, Fluch und Thron um zwei Menschen, und ihretwegen liest man.
Die Männer der Romantasy
Das Genre hat einen wiedererkennbaren Helden: mächtig, für alle anderen gefährlich und von einer einzigen Frau aus der Fassung gebracht. Er ist oft morally grey, meist unsterblich oder nah dran, und erklärt gern vor versammeltem Hof, dass sie ihm ebenbürtig ist. Slow Burn und Enemies to Lovers sind seine liebsten Erzählformen.
Warum das Genre so erfolgreich ist
Romantasy gibt erwachsenen Leserinnen hohe Einsätze und offenes Begehren im selben Buch, erzählt aus ihrer Sicht. Fantasy galt lange als Genre für Männer, Liebesromane als heimliches Vergnügen. Die Verbindung hat beiden die Entschuldigung genommen.
Fragen und Antworten
- Was bedeutet Romantasy?
- Ein Genre, das Romance und Fantasy verbindet und in dem die Liebesbeziehung im Zentrum der Handlung steht.
- Ist Romantasy immer spicy?
- Nein. Die Bandbreite reicht von zurückhaltend bis explizit. Rezensionen und Inhaltshinweise sagen meist, was einen erwartet.
- Was ist der Unterschied zwischen Romantasy und Dark Romance?
- Romantasy spielt in einer Fantasy-Welt. Dark Romance beschreibt den Ton: Gefahr und moralische Grauzonen. Ein Buch kann beides sein.